Auf Tauchstation für den Schweizer Bücherbon!

by Manuela Hofstätter on 24. Juni 2017

Gestern durfte ich mit meinem Lesefieber nach Ebnat-Kappel reisen, wo die Bibliothek einen ganz besonderen Anlass mit ihrer Badi organisiert hat. Auftritt in der Badi, im Hintergrund ein Plätschern und Rauschen und ein zahlreiches Publikum von gut fünfzig aufgestellten Gästen, das stellt mich natürlich richtig auf. Auf Anhieb merkt man, wie kreativ das Bibliotheksteam Ebnat-Kappel ist und die Leidenschaft und der Einsatz rund ums Buch und die Lesenden ist bis ins kleinste Detail spürbar. Weil ich mich so auf diesen speziellen Abend gefreut habe, will ich hier auch etwas Besonderes machen, bevor ich in die fast zweimonatige Sommerpause gehe.

Am Morgen noch am Thunersee, habe ich beim Steine Tauchen mit den Kindern einen schönen Stein aus dem See geholt und ihn mitgenommen in die Badi in der schönen Ferne. Meine Idee ist es, zu versuchen, ob wohl jemand für den Schweizer Bücherbon bereit ist, ins Becken zu springen und mir meinen Stein wieder herauszufischen, mit hundert Franken Schweizer Bücherbon soll der Sprung belohnt werden. Natürlich möchte ich am liebsten, dass ein Gast in voller Kleidung ins Becken springt, sonst wäre es ja nicht wirklich etwas so Besonderes. Mein lieber Mann hat mich schon darauf aufmerksam gemacht, dass dies wohl nicht gestattet wird in einer Badi, aber ich erzähle nun dem Team von meiner Idee. Da müsse ich mich wohl an den Bademeister wenden, denn er ist der Herr der Schwimmbecken und der Sicherheit, es heisst, er sei ein eher strenger Bademeister. Aber diese Hürde ist leicht überwunden, Bademeister Gerd strahlt mich an, in der Tat, es gilt, den Stein sanft ins Becken gleiten zu lassen, schliesslich will ich ja keine Delle im Boden verursachen, aber ich darf jemanden in Kleidung ins Becken schicken, das ist famos, denn so was ist ja normalerweise ein absolutes No-Go.

Aber werde ich überhaupt einen Gast motivieren können? Die Stimmung ist sehr fröhlich, ich bin voll in meinem Element, liebe, bekannte Gesichter sind auch unter dem Publikum und dann die wunderschöne Überraschung, es wollen sogar gleich drei Leute springen und tauchen! Ein Blick zum Bademeister, zwei Daumen zeigen nach oben, allerdings habe ich nicht 300 Franken Schweizer Bücherbons bei mir, aber auf 220 komme ich, wenn ich alle zusammenkratze und die begeisterten, spontanen Beckenspringer sind sich rasch einig, sie werden die Schweizer Bücherbons untereinander aufteilen.

Unter dem Applaus der Leute springen also zwei Frauen und ein Mann in ihrer vollen Bekleidung ins Schwimmbecken und holen souverän den Stein aus dem Wasser. Abtauchen für den Schweizer Bücherbon macht Spass und sicherlich werden die drei beim Lesen dann noch an ihre super Aktion denken und auch ich werde diesen Abend niemals vergessen. Dieses Ambiente in der Badi Ebnat-Kappel, die tolle Stimmung, das war schlicht einmalig und genial! Danke liebe Badi, danke lieber Bademeister, danke Bibliotheksteam und allen Anwesenden, ihr seid einsame Spitzenklasse! Es freut mich natürlich auch, hat der Bücherbon so ein herrliches Rampenlicht bekommen, denn nicht vergessen: Der Schweizer Bücherbon, das sinnlich, sinnvolle, edle und erfrischende Geschenk, das immer gut ankommt, ist so beliebt, dass man dafür auch mal auf Tauchstation geht.

http://www.biblioludo-ek.ch/news/lesefieber-on-tour-in-der-badi-23-06-2017.html

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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