Guten Rutsch ins 2009

by Manuela Hofstätter on 2. Januar 2009

Die Silvesternacht durften wir bei Timms Gotti und Götti verbringen und wir werden sie gewiss nicht so schnell vergessen. Die Fahrt zu unseren Freunden erwies sich bereits als sehr abenteuerlich. Es schneite so fest, dass wir mit Tempo 40 versuchten zu erkennen wo wir auf der Autobahn wohl fahren müssen, im Ort angekommen war klar, den letzten Hang, konnten wir nicht überbrücken. Klein Timm begann zu weinen, Hunger nahte wie die Schlechtwetterfront und Mami Manuela hielt mit bangem Herzen das kleine Händchen. Das tapfere Kerlchen merkte wohl wie es um Mami stand und hörte sofort auf zu weinen. Unser Held, Papi stapfte inzwischen in seinen Lieblingsschuhen, kein Witz, in Crocs, um den Wagen herum um dann trocken festzustellen, dass wir keine Schneeketten haben. Na prima, ganz ganz prima dachte ich mir. Schliesslich übernachteten wir ja bei unseren Freunden und waren daher recht grosszügig ausstaffiert mit Kinderbett ect… Papi, rief also den Götti an, und dieser kam dann auch sofort durch den Schnee angerannt mit Ketten. Als besagter Mann die Autotüre aufriss und erstmals mich und Timm begrüsste, wurde mein armes Mutterherz schon etwas entspannter, zumal, es ist ja, wie auch eigentlich normal anzunehmen ist, dieser Mensch richtige Winterschuhe trug. Es wurde beschlossen, den Hang zu Fuss zu bezwingen, Götti wurde einstimmig dazu erkoren Timm zu tragen, dicht gefolgt von Mami Manuela, welche der absurden Situation langsam eine komische Seite eingestehen konnte. In einigem Abstand folgte auch Papi und wir kamen alle in der guten Stube an, Papis Socken waren ziemlich nass…
Uff, welch ein Start in die Silvesternacht. Nach einem ersten Anstossen mit Prickelwasser, ehrlich ich hatte bloss einen Schluck, da kam der Tatendrang wieder in meine Glieder. Ruckizucki hievte ich unsere Sachen hoch in den zweiten Stock, doch beim beschwingten Treppen Hinabhüpfen passierte es. Während alle ein paar dumpfe Schläge und Gepolter hörten, war klar, ich war ziemlich hässlich die Treppe hinuntergerutscht, so viel zum guten Rutsch ins neue Jahr, dass ich auch immer alles wörtlich nehmen muss. Natürlich ist so etwas ja richtig peinlich, man tänzelt einfach nicht in Socken solche Treppen hinunter himmel noch mal. Ich war aber sehr schnell und lachend auf den Beinen, echt Schwein gehabt, diese Treppe ist nämlich so richtig schön aber auch gefährlich. Nichts gebrochen, kaum Schmerzen, gut, das neue Jahr kann kommen.

Nun, heute ist der erste Tag des neuen Jahres und meinen Hintern ziert eine ordentliche Bläue, so langsam spüre ich auch so richtig was, besonders beim Sitzen kommt Freude auf. Nun, wir haben viele Gefahren gemeistert in der letzten Nacht des alten Jahres, mögen wir gut behütet durchs neue Jahr kommen. Mami ist bestimmt sehr vorsichtig in nächster Zeit!

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