Wut

by Manuela Hofstätter on 27. April 2009

 

Plötzlich fällt sie dich an wie ein Gepard seine Beute, kraftvoll, schnell unberechenbar.

Jeder von uns hat so kleine Auslöser, die das Tierchen Wut wecken. Bei mir reicht ein Telefonat mit  einer immer gleichen Pessimistin, Name wird hier nicht genannt… Das tägliche Einerlei und Gejammer prallt eigentlich immer an mir ab wie Regen an einem bunten Schirm, manchmal höre ich auch gar nicht mehr richtig hin. Aber auch ich habe mal einen schlechten Tag und so weckt ein solcher Anruf meinen “Gepard” innert Sekunden. Mehr oder weniger glimpflich und höflich, eben dann meist weniger, beende ich das Gespräch und versuche meine Wut zu bändigen.

Es gibt die unmittelbare Reaktion, bei welcher ich in Tränen ausbreche, das ist ungefährlich, aber für mich ja nicht so schön.

Oder aber ich beginne etwas zu putzen, fluche dabei laut und deutlich, wobei die Person vom Telefon dabei so mancherlei tierische Rolle einnimmt, dies ist eine überaus nützliche Variante!

Nun, es gibt noch so manche Zwischenvariante, auf jeden Fall hoffe ich für alle Leser, dass sie auch Varianten finden, bei welchen dann sogar ein gutes Resultat dabei herauskommt. Ha, was würde das die Pessimistin ärgern, ich verdanke ihr ein sauberes Bad und meiner Seele Ruhe, zudem kann ich sie mir beim nächsten Jammeranruf auch gleich als hässliche Spinne vorstellen und das zaubert sogleich ein mildes Lächeln auf mein Gesicht.

PS: Solltest Du, lieber Leser denken, ich könnte diese Anrufe ja einfach ignorieren, sei versichert, das geht in diesem Falle leider nicht. Zudem ist dies ja nur ein Beispiel für Dinge die Wutauslöser sein können.

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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