Lesefieber Feder 2019

Der unabhängige Literaturpreis nach meinem ganz persönlichen Geschmack!

Auch dieses Jahr habe ich eine Feder verleihen dürfen, um für ein Buch und dessen Autoren meine Bewunderung kundzutun und “mein” Buch des Jahres gebührend zu würdigen. Allerdings gibt es bei der Lesefieber Feder weder ein Preisgeld noch den grossen Ruhm zu ernten, sondern einfach nur meine tiefe Bewunderung sowie hoffentlich auch diejenige der treuen Fans von Lesefieber. Zur Erinnerung bekommt der Autor eine schlichte Feder überreicht. Meine Wahl wird immer intuitiv und absolut persönlich ausfallen. Ein Buch, sicherlich immer eine Neuerscheinung, welche mich thematisch, sprachlich oder aus welchen Gründen auch immer richtig berührt hat, soll ausgezeichnet werden.

Die Lesefieber Feder 2019 geht an Patrick Tschan für: “Der kubanische Käser: Das wunderbarliche Leben und Lieben des Noldi Abderhalden”, erschienen im Zytglogge Verlag.

Die Übergabe der Lesefieber Feder erfolgte heute Sonntag, dem 24.11.20198 um 11.00h im Rahmen von “Lesefieber on Tour” in der Gemeindebibliothek Münchenstein.

Patrick Tschan ist ein Autor der mich besonders durch seine Vielschichtigkeit beeindruckt, seine vier Werke “Keller fehlt ein Wort“, “Polarrot“, “Eine Reise später” und “Der kubanische Käser” sind völlig unterschiedlicher Natur, hier schreibt ein Künstler, der lustvoll und gekonnt immer wieder Neuland erobert. So stellt Tschans jüngstes Werk für mich tatsächlich eine eigene literarische Gattung dar, den literarischen Heimatroman, oder eben “Saftschinken”, um es mit seinen eignen Worten auszudrücken.

Buchbesprechung: Patrick Tschan / Der kubanische Käser

So war es für mich eine grosse Freude, in der mir bereits vertrauten Bibliothek Münchenstein die “Lesefieber Feder 2019” an Patrick Tschan zu übergeben. Das Team der Bibliothek Münchenstein zaubert immer ein traumhaftes Buffet für seine Gäste und ist unter der Leitung von Viviane Pescatore beständig und freudig für die Bücher und die Literatur tätig. Dieses Engagement des Teams lockt in herrlichster Kontinuität immer viele Gäste in die stimmungsvoll dekorierte Bibliothek, volles Haus haben wir auch an diesem Sonntagmorgen, rund 60 Literaturbegeisterte sind anwesend … Es war einfach ein Fest, ein fulminantes, Patrick Tschan wurde von seiner wunderbaren Frau Bea begleitet, welche als starke Frau sicher eine wichtige Rolle im Leben des Autors spielt. Von wegen wichtiger Rollen, mit einer grossen Dankbarkeit erwähne ich hier meine starke Hälfte, ohne meinen Mann Lukas gäbe es kein Lesefieber, er ist mein Halt, mein Backoffice und noch vieles mehr. Unter den Gästen befanden sich heute viele vertraute Augenpaare, treue Kunden der Bibliothek Münchenstein, die Autorin Priska M. Thomas Braun und mein junger Bloggerkollege Josia Jourdan sowie wildfremde Menschen, die mir auf meiner Tour durch die Schweiz folgen und mir mit lobenden Rückmeldungen eine enorme Freude bereiten. Völlig hingerissen war ich auch von Viviane Pescatore, welche mich zum Schluss mit eigener Backkunst überraschte. Für mich, meine Familie und zudem passend zu meinen präsentierten Büchern legte sie sich ins Zeug und verwöhnte uns mit Zopf, Apfelgelb und Basler Läckerli. Dank meiner Rolle als Botschafterin des Schweizer Bücherbons durfte ich nicht nur Buchgeschenke ins Publikum reichen, sondern auch die einzig wahre und stabile Währung überhaupt, den edlen, einzigartigen Schweizer Bücherbon. Patrick Tschan kann man buchen und geniessen mit einem einzigartigen Event, er ist gerade mit seinem Käser Noldi in ganz besonderer Formation unterwegs und wird dabei durch zwei Jodlerinnen begleitet! https://derkubanischekaeser.ch

Als letztes Buch des Anlasses habe ich “Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin” von Thomas Meyer vorgestellt. Auch im Hinblick darauf, dass er am 13. Februar 2020 in der Bibliothek Münchenstein zu Gast sein wird.

Ich freue mich auf weitere Werke von Patrick und auf ein spannendes neues Lesejahr, in welchem ich mich erneut auf die Jagd nach einem Schweizer Werk machen werde, um diesem dann die Lesefieber Feder 2020 zu verleihen.