Harry Potter versus den Schweizer Buchpreis

by Manuela Hofstätter on 24. September 2016

Es ist Samstag, in der Stadt Thun ist dazu noch Markttag, die Sonne scheint und zahlreiche Menschenmassen flanieren durch die Stadt, darunter auch ich. Ich will wissen, wie die beiden grossen Buchhandlungen auftreten in puncto Schweizer Buchpreis. “Ja, wir machen jetzt dann ein Fenster, das hat ja noch Zeit”, ein erstes Statement einer Buchhändlerin und bei Orell Füssli hat man für mich immerhin den Flyer mit allen Nominierten bereitgestellt und gibt mir gerne Auskunft darüber, dass zwei der Titel leider gerade nicht lieferbar sind, die da wären: Sacha Batthyany mit “Und was hat das mit mir zu tun” und Christoph Höhtker mit “Alles sehen”.

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Ich empfinde eine diebische Freude, denn ich habe diese beiden Bücher schon und als Nächstes werde ich Batthyanys Buch besprechen, ein grandioser Roman, wage ich dazu schon vorneweg zu prahlen. Nun, was kaufe ich denn nun in den Buchhandlungen? Den neuen Harry Potter, der ist ja nicht zu übersehen? Ja, heute gewinnt Potter in den Punkten Präsenz, Anzahl und Vermarktung, aber den Potter, den kann ich sogar an der Tankstelle erwerben, die hatten um 16 Uhr noch genau sieben Stück neben den Lustigen Taschenbüchern stehen.

Schweizer Buchpreis 2016

Will ich aber nicht, ich kaufe Erstlesebücher für meine Kinder und eile rasch heimwärts, denn ich gebe es zu, noch nie fand ich es so spannend, nominierte Titel des Schweizer Buchpreises zu lesen wie in diesem Jahr, da hat sich was getan, gar schon populäre Literatur ist da nominiert, also ran an die Titel, wenn man sie dann kaufen kann, lesen und debattieren, vielleicht auch hier?

Schweizer Buchpreis 2016

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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