Gastbeitrag: Eindrücke zu Knochenlieder

by Manuela Hofstätter on 6. November 2017

Gestern war für mich ein besonderer Tag. Ich las von früh morgens bis gegen 18 Uhr im Buch “Knochenlieder” von Martina Clavadetscher. Das Buch schwirrte noch in meinen Gedanken herum, als ich um 19:30 Uhr an der Nacht der B-Lesenen vier Autoren begegnen durfte, die für den Schweizer Buchpreis 2017 nominiert sind, darunter auch Frau Clavadetscher.

Ja, welche Eindrücke hat das Buch “Knochenlieder” bei mir hinterlassen?

– Mir haben die starken Frauenfiguren gefallen.

– Der Aufbau des Textes mit einer Gliederung in drei Teile, die untereinander verknüpft, äusserlich aber völlig unterschiedlich sind, fand ich sehr gelungen.

– Der Roman regt zum Nachdenken an. Was für eine Zukunft wollen wir?

– Der Text ist kunterbunt in Stil, Form, Gattung etc. Dies widerspiegelt sich auch in den ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und -umgebungen der drei weiblichen Hauptfiguren.

– Es hat mich fasziniert, wie Frau Clavadetscher so viel Verschiedenes in ein Buch und eine kongruente Geschichte packen kann.

– Warum soll man sich (als Autor) durch das Festlegen von gängigen Strukturen Grenzen setzen, wenn es doch auch anders geht? Es geht anders, das hat für mich Martina Clavadetscher eindrücklich bewiesen.

Nadja Keiser

Manuela Hofstätter

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Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.
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