Die Preisverleihung des Schweizer Buchpreises 2019

by Manuela Hofstätter on 11. November 2019

Wenn an einem Sonntag Vormittag rund 500 Menschen ins Theater Basel strömen um der Verleihung des Schweizer Buchpreises beizuwohnen, finde ich das schlichtweg grandios. Wie viele Feste feiern wir noch, wie viele halbherzig und unsinnig. Gerade im Kulturbereich gibt es eben nicht zu viele Gelegenheiten, nicht viele Preisgelder, schon gar keine hohen. Also freut man sich, wenn man gespannt nach Basel blicken kann und es ein Buchpreis gar abends mit einem Beitrag in die Tagesschau schafft. Literaturförderung ist wichtig, der Schweizer Buchpreis hat 5 Werke ausgezeichnet, dies darf man nicht vergessen.

Sibylle Berg / «GRM.Brainfuck» (Kiepenhauer & Witsch)
Simone Lappert / Der Sprung (Diogenes)
Tabea Steiner / Balg (edition bücherlese)
Alain Claude Sulzer / Unhaltbare Zustände (Galiani)
Ivna Žic / Die Nachkommende (Matthes & Seitz)

Herzliche Gratulation an Frau Sibylle Berg, die anderen vier Nominierten und an den Schweizer Buchpreis für einen erfrischenden Jahrgang 2019!

Die Nominierten Sibylle Berg, Alain Claude Sulzer, Tabea Steiner, Simone Lappert und Ivna Žic (v.l.n.r)

Cathrin Störmer liest aus „Der Sprung“ von Simone Lappert

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